Archiv der Kategorie '31.08. Dem Naziaufmarsch entgegentreten!'

50 (!) Nazis beim „8. Nationalen Antikriegstag“/“1. Rechten Antikriegstag“ – spektrenübergreifender Gegenprotest

Der „1. Rechte Antikriegstag“, für den selbst die Nazis von „Die Rechte Dortmund“ nicht öffentlich mobilisieren wollten, hat sich als Flop erwiesen. Damit haben die Nazis im Vergleich zum letzten „Nationalen Antikriegstag“ im September 2011 ein Minus von ca. 450 Teilnehmern zu verzeichnen. Die Nazigegner brachten dagegen an unterschiedlichen Standorten in der Stadt ca. 150 Leute auf die Straße, die gegen die Nazis protestieren wollten. Gruppen und Bündnisse aus allen Spektren der Linken, darunter die Antifaschistische Union Dortmund, die Autonome Antifa 170, Dortmund Nazifrei, Dortmund stellt sich quer, die SPD, die IG Bauen Agrar Umwelt, die Naturfreunde und der Runde Tisch gegen Nazis in Dortmund-Huckarde hatten kurzfristig zu Protesten aufgerufen. Immer wieder tauchten kleine Gruppen von Antifaschisten am Rande des Naziaufmarschs auf, um Lärm zu machen, zu stören und den Nazis ihre Verachtung zu zeigen.

(mehr…)

PM: Antifa beendet Tag mit Demonstration

Die Autonome Antifa 170 hat den Tag mit einer kraftvollen und lautstarken Demonstration beendet. Etwa 120 Menschen demonstrierten einmal quer durch die Dortmunder Innenstadt.

Ab 17:00 Uhr versammelten sich die Demonstrationsteilnehmer am Platz der alten Synagoge, wartete jedoch zunächst auf weitere Teilnehmer, die zu dem Zeitpunkt noch an der Abschlusskundgebung den Neonazis protestierten. Gegen 18:00 zog die Demonstration über die Hansastraße und die Kampstraße zum Hauptbahnhof. In Redebeiträgen machten die Antifaschisten auf den heutigen Aufmarsch von Neonazis aufmerksam und prangerten die Gewalt der Polizei an. Auch bei der Demonstration hielt sich die Polizei nicht zurück und verhängte restriktive Auflagen – so musste die Demonstration teilweise den Gehweg benutzen. Anlass der Demonstration war unter anderem, dass an mehreren Stellen im Gebiet des Naziaufmarsches Gegendemonstran brutal von Polizeikräften verjagt wurden, Tränengas und Schlagstöcke kamen dabei zum Einsatz. Tobias Schmidt, Sprecher der Autonomen Antifa 170, zur Demonstration: „Wir wollten zum Abschluß des Tages noch ein Zeichen gegen Neonazis und Polizeigewalt setzen. Das brutale Vorgehen der Polizei hat es zum den Neonazis zum wiederholten Mal möglich gemacht, einen Aufmarsch gegen den Widerstand von Antifaschistinnen und Antifaschisten aller Spektren durchzuführen.“

Die Autonomen Antifaschisten ziehen ein gemischtes Fazit des Tages. Einerseits waren Menschen seit den frühen Morgenstunden unterwegs, um sich den Nazis in den Weg zu stellen, was an einigen Punkten auch gelang. Andererseits seien in diesem Jahr deutlich weniger Menschen als in den vergangenen Jahren auf die Straße gegangen. Diejenigen, die versuchten effektiven Widerstand zu leisten, wurden von der Staatsmacht brutal zurückgeschlagen.

Die Nazis haben, was ihre Demonstrationspolitik angeht, einen neuen Tiefpunkt erreicht: Kamen zum sogenannten „Nationalen Antikriegstag“ in Hochzeiten deutlich über tausend Neonazis aus Deutschland und anderen Ländern, waren es heute lediglich 350 bis 400 traurige Gestalten, die an der neonazistischen Demonstration in Dortmund teilnahmen. Auch die angekündigten Aktionswochen vor dem Aufmarsch sind in diesem Jahr sehr klein ausgefallen. Zu einer Kundgebung in Erinnerung an den ersten Jahrestag des Verbots des „Nationalen Widerstands Dortmund“ kamen gerade einmal 40 Neonazis. Tobias Schmidt zur Dortmunder Neonaziszene: „Die Nazis in Dortmund sind noch immer gefährlich. Auch wenn sie sich jetzt als Partei organisieren, hindert sie das nicht daran, ihren Gewaltfetisch auszuleben. So wurden Mitglieder der Piratenpartei verletzt, als ein Neonazi einen selbstgebauten Böller auf eine Protestkundgebung am Rander der Nazidemo warf. Trotzdem müssen wir festhalten, dass ihre besten Zeiten vorbei sind und nur noch ein kleiner Kreis von Getreuen den Aufrufen aus Dortmund folgt.“

PM: Erste Einschätzung zum Naziaufmarsch

Nach einem unruhigen Morgen hat sich die Situation um den Naziaufmarsch in Dortmund verfestigt. Die Neonazis haben gegen 14:00 Uhr in der Nähe des blockierten Gerichtsplatzes mit ihrem Aufmarsch begonnen. Im Kaiserstraßenviertel bewegten sich zahlreiche Gruppen von Antifaschistinnen und Antifaschisten rund um das Gebiet der Neonazi-Demonstration. Die Antifaschisten bekamen es hier immer wieder mit der Polizei zu tun, die Gegendemonstranten teilweise brutal mit Schlagstöcken aus dem Viertel vertrieben hat. Währenddessen haben Aktivisten des Bündnis „Dortmund stellt sich Quer“ (DSSQ) einen weiteren Blockadeversuch unternommen. Mit etwa 20 Menschen wurde ein Tunnel auf der Route der Neonazis besetzt und in der Folge ruppig von der Polizei geräumt.

Eine erste politische Einschätzung des Tages bringt für aktive Nazi-Gegner keine erfreulichen Neuigkeiten. Die Blockadeankündigungen unter anderem von OB Sierau waren, wie zu erwarten, nur leere Versprechungen. „Herr Sierau hat es leider versäumt, sich dorthin zu setzen, wo die Neonazis marschieren wollten,“ so Tobias Schmidt, Pressesprecher der Autonomen Antifa 170. „Gefreut haben wir uns über diejenigen, die tatsächlich blockiert haben, seien es zivilgesellschaftliche Akteure oder Aktivisten von Autonomen Antifagruppen. Die Blockadeversuche in diesem Jahr verdienen Respekt. Was allerdings noch fehlt, ist eine erfolgreichere Mobilisierung der Dortmunder Bevölkerung, damit mehr als eine Handvoll Menschen auf der Straße sitzen“

Auch unter Polizeipräsident Wesseler werden Naziaufmärsche in Dortmund gegen jeden Widerstand durchgesetzt. Tobias Schmidt dazu: „Der heutige Polizeieinsatz hat wieder sehr deutlich gezeigt, dass die Polizei ein verlässlicher Erfüllungsgehilfe der Neonazis in Sachen ‚National befreite Zonen‘ ist. Besonders skandalös ist die Sortierung von Demonstranten in solche, denen ein Recht auf Meinungskundgebung an der Route zugestanden wird, und solchen, die Aufgrund von Alter und Kleidung an Sperrstellen der Polizei abgewiesen werden.“

Für den Nachmittag hat die Autonome Antifa 170 eine Demonstration durch die Innenstadt angemeldet, um nach Abreise der Neonazis noch einmal auf die Geschehnisse des Tages hinzuweisen. Beginn ist um 17:00 Uhr am Platz der Alten Synagoge.

PM: Der Morgen des Naziaufmarsches in Dortmund

Am Morgen des 31. 8. versammelten sich mehrere hundert Antifaschistinnen und Antifaschisten in Dortmund. An verschiedenen Punkten in der Dortmunder Innenstadt kamen Menschen aus den verschiedenen Spektren des Antinaziprotest zusammen, um sich dem Naziaufmarsch in den Weg zu stellen. Die Autonome Antifa 170, das Bündnis Dortmund stellt sich quer und Dortmund Nazifrei hatten jeweils zu Aktionen aufgerufen. (mehr…)

Antifa Kundgebung: Samstag 31.8., Platz von Buffalo, 11 Uhr

Die Kundgebung der Dortmunder Antifagruppen findet am Samstag ab 11:00 Uhr am Platz von Buffalo (gegenüber des U-Turms) statt.

Die Kundgebung soll als erster Anlaufpunkt für Antifaschist_innen dienen. Hier bekommt ihr aktuelle Infos zum Stand der Aktionen und dem Verlauf des Naziaufmarsches. Außerdem wird es Informationsmaterial wie etwa Aktionskarten geben, die ihr euch hier abholen könnt.

Informiert Euch über die Twitter-Accounts von @alerta_do und @amzdo. Mit älteren Handies könnt ihr @alerta_do per WAP unter http://ticker.nadir.org abrufen

Stand der Dinge: Naziaufmarsch am 31.08.

Am Samstag ist es so weit: Die Dortmunder Abteilung der Partei „Die Rechte“, Nachfolgeorganisation der verbotenen Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“, will in Dortmund aufmarschieren, um gegen die Verbote ihrer und anderer Neonazistischer Kameradschaften zu protestieren. Im folgenden ein Update zum Stand der Dinge.

Die Route der Neonazis wird von Seiten der Polizei wieder einmal bis kurz vorm Aufmarsch geheim gehalten. Für Freitag Vormittag ist eine Pressekonferenz der Polizei angekündigt, auf der es dann möglicherweise endlich Klarheit geben wird, sowohl für Nazigegner als auch für die vom Aufmarsch betroffenen Anwohner. Durch die Absperrmaßnahmen der Polizei hat sich jedoch bereits ein recht deutliches Bild ergeben. Die Neonazis werden sich am Hauptbahnhof sammeln und mit der U-Bahn zur Haltestelle Ostentor fahren. Beginn ihrer Demonstration ist am Gerichtsplatz, von wo sie über die Hamburger Straße, vorbei am Ostfriedhof, Degging- und Karl-Marx-Straße bis in die Nähe des S-Bahnhofs Stadthaus laufen werden.

Für alle die am Samstag nach Dortmund kommen wollen, empfehlen wir unsere Kundgebung am Platz von Buffalo als ersten Anlaufpunkt. Hier bekommt ihr aktuelle Infos zum Stand der Aktionen und dem Verlauf des Naziaufmarsches. Außerdem wird es Informationsmaterial wie etwa Aktionskarten geben, die ihr euch dort abholen könnt.

Die Neonazis von „Die Rechte“ haben am Freitag mit der angekündigten Aktionswoche begonnen. Eine kleinere Kundgebung am Jahrestag des NWDO-Verbots und mehrere Infostände am darauf folgenden Samstag waren bisher zu verzeichnen, außerdem Fahrten mit ihrem Lautsprecherwagen im Rahmen des Bundestagswahlkampf.

Schon mal warmgelaufen haben sich am Mittwoch Morgen etwa 100 Antifaschist_innen, die in der Nordstadt gegen die rechte Kleinstpartei „Pro Deutschland“ auf die Straße gegangen sind. Die Rechtspopulisten hatten eine Kundgebung vor dem Langen August, einem linken Zentrum in der Nordstadt, angemeldet, wurden aber derart übertönt, dass sie ihre Kundgebung schon nach der Hälfte der Zeit abgebrochen haben.

Stand der Dinge: Naziaufmarsch in Dortmund am 31. August

via AA170. Am 31. August wollen in Dortmund wieder einmal Neonazis aufmarschieren. Nachdem im letzten Jahr ihr traditioneller “Nationaler Antikriegstag” verboten wurde, meinen sie nun, einen Weg gefunden zu haben, ihre jährliche Demonstration über das Verbot des “Nationalen Widerstands Dortmund” hinaus fortzuführen. Mit diesem Artikel wollen wir euch einen Überblick über die aktuelle Situation in Dortmund geben. Wir werfen einen Blick auf die Neonaziszene nach dem Verbot von 2012 und Informieren euch über die Aktionen gegen den Naziaufmarsch am 31. August. Los geht’s! (mehr…)

Mobiaktion zum 31.08.

Hier ein Video von dem Mobibild am Dortmunder Ems Kanal.
Danke dafür und wir freuen uns immer über änliche Aktionen.

PM: Naziaufmarsch am 31.08. in Dortmund

Naziaufmarsch am 31.08 in Dortmund

Die Neonazi-Partei “Die Rechte” will am 31.08. in Dortmund gegen das Verbot der Kameradschaft “Nationaler Widerstand Dortmund” (NWDO) demonstrieren. Antifaschistische Gruppen kündigen an, dem Naziaufmarsch entgegenzutreten.

Nach dem Verbot des NWDO im letzten August haben sich dessen ehemalige Mitglieder und Anhänger*innen in der Partei “Die Rechte” wieder zusammengefunden und versuchen, geschützt durch das Parteienprivileg, ihre menschenverachtende Hetze zu verbreiten. Anne Kling vom Presseteam der Autonomen Antifa 170 erklärt: „Mit ihrem Aufmarsch am 31.08. versuchen die Neonazis, an ihren traditionellen Aufmarsch Anfang September anzuschließen, dem sogenannten „Nationalen Antikriegstag“, der im vergangenen Jahr zusammen mit dem NWDO verboten wurde. Ende August soll der alljährliche Nazi-Aufmarsch mit unwesentlicher Veränderung des Datums unter neuem Motto fortgesetzt werden.“
(mehr…)

31.08.2013 Dem Naziaufmarsch entgegentreten!

Am 31.08.2013 will die Dortmunder Partei „Die Rechte“ durch Dortmund marschieren. Grund dafür: das Verbot der Gruppen „Nationaler Widerstand Dortmund (NWDO), Kameradschaft Aachener Land, Kameradschaft Hamm“, welche u.A. gegen den Paragraphen 129 verstießen. Unter dem Deckmantel gegen Organisationsverbote und Repression zu sein, wollen sie nun wieder einmal ihre menschenverachtende Ideologie verbreiten.
Außerdem grenzt der 31.08. unmittelbar an den “Antikriegstag” an. Dieser ist durch die Dortmunder Neonazis um Dennis Giemsch, Alexander Deptolla, Dietrich „Diddi“ Surmann und Michael Brück in den vergangenen Jahren zu einem festen, bundesweiten Naziaufmarsch geworden. So wurde seit 2005 jährlich Anfang September zum sog. “Nationalen Antikriegstag” aufgerufen zu dem in Spitzenzeiten bis zu 1.200 Neonazis aus ganz Europa kamen.
Weitere Infos zu unseren Gegenaktionen werden auf dieser Seite veröffentlicht.
Kommt am 31.08. nach Dortmund – dem Naziaufmarsch entgegentreten!