Archiv der Kategorie '29.03.: Erinnern heißt Kämpfen'

Mobi-Material

Das Mobimaterial für die Demonstration am 29.03. ist eingetroffen und wird Anfang der Woche NRW-weit, an Zentren, Läden und Gruppen, versendet. Meldet euch, wenn ihr auch welches haben möchtet. Außerdem gibt es die Möglichkeit, auf verschiedenen Veranstaltungen in Dortmund Flyer, Aufkleber und Plakate mitzunehmen.

Mobi_2903

Termine im Vorfeld der Demonstration

Wir möchten auf folgende Veranstaltungen in Dortmund, die im Vorfeld der Demonstration stattfinden, hinweisen:

20. Februar 2014: „Kri­ti­sche Theo­rie des An­ti­zi­ga­nis­mus“, Vortrag mit Nico Bobka im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Elemente des Antiziganismus“. Auslandsgesellschaft NRW, 19.30 Uhr. Mehr Infos hier.

24. Februar 2014: „Antifa in Dortmund“, Vortrag im Rahmen des Antifa-Café Dortmund. Nordpol, 18.30 Uhr. Mehr Infos hier.

27. Februar 2014: „Die Alternative für Deutschland (AFD)“, Vortrag mit Andreas Kemper, organisiert vom Bündnis Dortmund gegen Rechts. Auslandsgesellschaft NRW, 19.00 Uhr. Mehr Infos hier .

01. März 2014: Antifaschistisches HipHop Konzert, organisiert von der Autonomen Anifa 170. Kulturzentrum Langer August, 19.00 Uhr. Mehr Infos hier.

24. März 2014: „Aufarbeitung rechter Gewalt“, Vortrag im Rahmen des Antifa-Café Dortmund. Nordpol, 18.30 Uhr. Mehr Infos hier.

Antifaschistische Demonstration am 29.03.2014

Am 29. März veranstalten die Antifaschistische Union Dortmund und die Jugendantifa Dortmund eine Demonstration gegen Nazistrukturen und rechte Gewalt in Dortmund. Weitere Informationen und der vollständige Aufruf folgen in Kürze.

In diesem Jahr jährt sich der Mord an Thomas Schulz durch den Neonazi Sven Kahlin zum neunten Mal. Wir nehmen dies zum Anlass, auch dieses Mal wieder gegen rechte Gewalt zu demonstrieren und unsere Solidarität mit den Opfern jener Gewalt zum Ausdruck zu bringen. Dabei wollen wir uns jedoch nicht nur auf Thomas Schulz und den in Dortmund vom NSU ermordeten Mehmet Kubaşık beschränken, sondern auch gegen die Verhältnisse, die diese Gewalt erst ermöglichen, demonstrieren. Nach dem Verbot des »Nationalen Widerstands Dortmund« (NWDO) durch das NRW-Innenministerium im August 2012 folgte wenig später die Reorganisation der hiesigen Szene in der Partei »Die Rechte«. Es hat sich daher gezeigt, dass Verbote nicht viel helfen, um Nazis zu bekämpfen. Auch wenn gewalttätige Übergriffe durch Nazis nicht mehr wie noch vor einigen Jahren traurige Regelmäßigkeit sind, existieren die Nazistrukturen in Dortmund immer noch. Unsere Demonstration wird daher nach Dorstfeld führen, wo die Nazis auch als Parteimitglieder weiterhin wohnen. Wir wollen diese trügerische Ruhe stören!

Dorstfeld ist immer einen Besuch wert!
Gegen Nazistrukturen und rechte Gewalt!

29. März 2014 | 14.00 Uhr | Dortmund HBF (Vorplatz)