Archiv der Kategorie '24.05.: Gegen den Rechtsruck!'

PM: Gelungenes Aktionswochenende gegen Rechts

Mit der gestrigen Vorabenddemonstration „Gegen den Rechtsruck“ und den heutigen direkten Aktionen gegen den jährlich stattfindenden Aufmarsch der Neonazis ist das Dortmunder Aktionswochenende nun zu einem Abschluss gekommen. „Gestern waren 300 Menschen gegen den Rechtsruck auf der Straße, heute haben sich 500 Antifaschist*innen den Rechten in den Weg gestellt“, bilanziert Pablo Fischer, Pressesprecher der Dortmunder Antifagruppen. Für ihn ist klar: „Das ist ein starker Protest gegen Rechts, ob es nun um glühende Hitlerverehrer*innen geht oder um bürgerliche Rassist*innen oder Antisemit*innen.“

Fischer kritisiert aber auch die Polizei, die viele Protestformen gegen die Rechten auch diesmal nicht zuließ. „Wer Teilnehmende einer Vorabenddemonstration festhält und ihnen mit Anzeigen drohnt, wer Menschen die mit Kreide auf die Straße malen verprügelt und Blockierer*innen in Gewahrsam nimmt, muss sich fragen, was seine Rolle ist in einer Gesellschaft, in der der Rechtsruck auf dem Vormarsch ist“, so Fischer.

Die Neonazis reisen nun von ihrem Aufmarsch ab. „Die rechte Demo ist weitgehend ereignislos geblieben und dürfte wegen der geringen Teilnehmendenzahl nur eine dürftige Außenwirkung gehabt haben“, berichtet Fischer, und zieht als Fazit: „Wir Dortmunder Antifaschist*innen kämpfen auch weiterhin gegen Sexismus, Rassismus und Antisemitismus, egal ob unsere Feind*innen nun Nazis sind oder in der oft hochgelobten Mitte der deutschen Gesellschaft stehen.“

PM: Blockade auf der Route – Antifas im Aufmarschgebiet

Eine Sitzblockade von 20 Linken hat es direkt auf die Route des Naziaufmarschs geschafft. Jedoch räumte die Polizei die Blockade, als die Rechten gerade losgelaufen waren. Teilnehmende berichten außerdem von Polizist*innen mit Teleobjektiven und von Staatschutzbeamt*innen, die sich unter die Blockierenden zu mischen versuchten. Es gibt auch bereits erste Verletzte durch Pfefferspray.

Trotzdem ließ sich nicht verhindern, dass ca. 150 Linke in das Aufmarschgebiet der Rechten gelangten, die sich nun an der Route den Nazis entgegenstellen. Auch Anwohner*innen protestieren entlang der Route lautstark gegen den Aufmarsch. „Die typische Dortmunder Polizeistrategie, das ganze Viertel eines Aufmarschs hermetisch abzuriegeln, ist heute nicht aufgegangen“, zeigt sich Pablo Fischer, Pressesprecher der Dortmunder Antifa-Gruppen, erfreut. „Linke haben auch diesmal wieder Wege gefunden, ihren Protest direkt an die Route der Nazis zu tragen.“

Der Naziaufmarsch der Partei „Die Rechte“ hat sich nun in Bewegung gesetzt. Mit dabei sind auch Marko Gottschalk und Robin Schmiemann, zwei bekennende Rechtsterroristen. Schmiemann trägt ein Shirt mit der Aufschrift „Kampfgruppe 18″, angelehnt an den terroristischen Arm „Combat18″ des verbotenen rechten Netzwerks „Blood & Honour“. Marko Gottschalk sitzt als Fahrer im Lautsprecherwagen. „Das ist ein klares öffentliches Bekenntnis der Partei „Die Rechte“ zu rechtem Terror“, betont Fischer. „Das ist von den hiesigen Neonazis nicht überraschend: Die die hier gerade aufmarschieren sind Dieselben, die den NSU-Mord in Dortmund feiern und dessen Unterstützer*innen wie Gottschalk mit seiner Band Oidoxie immer wieder prestigeträchtige Aufgaben bekommen. So stellt man sich hinter solche Täter*innen, die das in die Tat umsetzen, was der Rassismus der Gesellschaft im Rechtsruck mehr oder weniger verhohlen erhofft.“

PM: Erfolgreiche linke Mobilisierung – Polizei schikaniert Linke

Die Blockade-Aktionen des Bündnisses Blockado gegen den heutigen Naziaufmarsch in Dortmund hat es geschafft, 500 Linke auf die Straße zu bringen. Seit 11 Uhr laufen die Aktionen gegen den rechten Aufmarsch, der sich für eine Festung Europa einsetzt und Abschluss des neonazistischen Europa-Wahlkampfs der Partei „Die Rechte“ sein soll.

Trotz des lange beworbenen Events kamen lediglich knapp 200 Nazis zum rechten Treffpunkt. „Das ist ein Armutszeugnis für die Dortmunder rechte Szene“ so Pablo Fischer, Pressesprecher der der Antifa-Gruppen aus Dortmund. „Die Nazis konnten hier bis vor wenigen Jahren noch vierstellige Teilnehmer*innenzahlen erzielen. Von dem alten Potential der angeblichen rechten Hochburg ist gerade offenbar nur noch ein Bruchteil übrig, obwohl die Rechten zu ihrem Aufmarsch bundesweit aufgerufen haben.“

Derweil zeigt er sich erfreut über die vielen Menschen, die heute gegen die Nazis auf der Straße sind. „Unsere Vorabend-Demonstration gestern und auch die Aktionen gegen die Nazis heute kommen sehr gut an. Das zeigt, dass Viele hier den Rechtsruck und die lokalen Nazistrukturen sehr ernst nehmen und sich gegen Antisemitismus und Rassismus einsetzen“, so der Pressesprecher.

Diesen Protest nahm die Dortmunder Polizei wieder einmal zum Anlass, linken Protest zu kriminalisieren. „Wer hier für eine solidarische Gesellschaft geht und sich dabei nicht mit symbolischem Bratwurstessen gegen Rechts fernab der Route der Nazis zufrieden gibt, macht sich automatisch zum Ziel von polizeilicher Repression“, so Fischer. So beispielsweise heute Mittag geschehen, als die Polizei eine Kundgebung von Blockado in direkter Nähe zum Naziaufmarsch einfach beendete. „Da ist der Polizei ganz offensichtlich die Versammlungsfreiheit weniger wichtig als die Chance, mal wieder eigenhändig politische Statements gegen unliebige Linke zu setzen“, so Fischer.

PM: 350 Personen demonstrieren im Kreuzviertel gegen Neonazis und Rechtsruck

Rund 350 Personen haben am Freitagabend gegen Neonazis und den Rechtsruck in Europa demonstriert. Die Demonstration zog durch das Kreuzviertel bis zur Reinoldikirche in der Innenstadt. Anlass der Demonstration war nicht nur der am 25.05 stattfindende Neonazi-Aufmarsch in Hörde sondern auch eine kritische Auseinandersetzung mit rechten Ideologien.

„Wir haben heute ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Nationalismus gesetzt.“ findet Pablo Fischer, Pressesprecher der Antifa-Gruppen aus Dortmund und ergänzt: „Das war ein guter Auftakt für das Wochenende. Auch morgen werden wir wieder auf der Straße sein und den Neonazis entgegentreten.“. Die Redebeiträge auf der Demonstration thematisierten sowohl die Ideologien der Partei ‘Die Rechte’ als auch den gesamtgesellschaftlichen Rassismus in Deutschland. „Mit unseren Transparenten und Parolen haben wir eine weitreichende Kritik geübt. Wir setzen uns gegen menschenfeindliche Positionen ein, ob sie nun von gefährlichen Neonazis ausgeht oder in der Asylgesetzgebung der Bundesrepublik verankert ist.“ erklärt Pablo Fischer.

Obwohl der Verlauf der Demonstration friedlich war, wurden nach dem Ende der Demonstration an der Reinoldikirche aus unerkennbaren Gründen noch zwei Demoteilnehmer*innen von der Polizei kurzzeitig festgehalten. “Nach dieser friedlichen Demonstration war dies aus unserer Sicht eine unnötige Provokation der Polizei”, stellt Pablo Fischer fest. “Es haben sich keine Straftaten ereignet, die das Eingreifen und Festsetzen von Personen notwendig gemacht hätten”.

Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung erreichen Sie die Antifa-Gruppen aus Dortmund unter der E-Mail-Adresse dortmund_mobi@riseup.net

Foto: © PM Cheung

LAST CALL! Info-Update #3

Antifa-Dortmund-Graffiti

Das Wetter ist çok güzel, die Transpis sind gemalt, die Fahnenstangen bestückt, die Playlist steht, wir sind guter Dinge!

Morgen ist es soweit: Unter dem Motto ‘Gegen den Rechtsruck’ werden wir am Freitagabend durch das Kreuzviertel demonstrieren, um unsere Kritik an Nationalismus, Rassismus und Antisemitismus sichtbar zu machen. Wir treffen uns um 18:30 Uhr am Sonnenplatz. Dorthin gelangt man entweder per S-Bahn (Linie S4) oder mit der U-Bahn (U42), Haltestelle Möllerbrücke. Wer aus Bochum anreisen möchte, kann den gemeinsamen Anreisetreffpunkt um 17.30 Uhr am Buddenbergplatz hinter dem Bochumer Hbf nutzen.
Solltet Ihr selber Transparente oder Fahnen haben freuen wir uns wenn Ihr diese mit zur Demonstration bringt um diese noch bunter zu gestalten!

Während der Demo wird es einen Ermittlungsausschuss (EA) geben, bei dem ihr euch melden könnt, wenn ihr Festnahmen beobachtet oder selbst festgenommen werdet. Die genaue Funktionsweise des EA erklären wir euch vor Ort nochmal. Ihr erreicht den EA morgen Abend unter der Nummer 0152/17269475. Unsere Route wird uns durch das Kreuzviertel führen und in der Dortmunder Innenstadt enden. Danach besteht noch die Möglichkeit, sich einer antirassistischen Kundgebung des Verbund sozial-kultureller Migrantenvereine Dortmund (VMDO) anzuschließen, die unter dem Motto ‘Rechts ist die falsche Richtung’ vor dem Platz an der Petrikriche mit anschließender Lichtinstallation stattfindet.

Die Wetterprognose für morgen ist gut, wir freuen uns schon auf eine gut besuchte Demonstration, die unserer Forderung ausdruck verleiht: Dem Rechtsruck entgegentreten!

Derweil verbietet die Polizei Dortmund dem Cafe Aufbruch, welches sich in Hörde befindet eine Mahnwache am Samstag, diese soll an das Shoa-Opfer Moritz Schild zu erinnern. Polizei Dortmund at it´s best…
Dem gegenüber steht ein juristischer Lose für die Einsatzleitung welche die Verantwortung für einen Polizeikessel im Jahre 2016 trug, dieser wurden nun vom Kölner Verwaltungsgericht als rechtswiedrig eingestuft. Es bleibt also spannend wie sich die Polizei am Wochenende verhalten wird.

Hashtags: #do2405 #do2505 #nonazisdo

Info-Update #2

antifa_banner
### Naziroute am 25.5. bekannt ### Route der Vorabenddemo ### After-Demo-Tresen am 25.5. ### Mobi in der heißen Phase ###

Die Route der Nazis wurde wieder erwarten schon früh bekannt, Dortmund überrascht dann manchmal doch. So wollen die extrem Rechten durch den Stadtteil Hörde ziehen, der im Süden befindliche Stadtteil ist sowohl mit der U-Bahn als auch mit der Bahn zu erreichen. Am Tag selber wird es dort mehrere Gegenveranstaltungen geben. Wir möchten Euch die Aktionen des Blockado Bündnisses ans Herz legen. Nutz dazu auch die gemeinsame Anreise am Samstag um 11 Uhr an der U und S-Bahn Station „Stadthaus“.

Unser Gespräch mit der Polizei für die Demonstration am Freitag „Gegen den Rechtsruck“ verlief zufriedenstellend. So werden wir uns wie angekündigt um 18:30 Uhr am Sonnenplatz treffen (U und S-Bahn Möllerbrücke) und von dort aus mit unsere Demonstration durch das Kreuzviertel Richtung Innenstadt ziehen. Aktuell sind noch keine „Ablenkungsanmeldungen“ von Seiten der Nazis bekannt, es bleibt ab zu warten ob diese versuchen werden mit einer „spontanen“ Kundgebung oder Miniaufmarsch die Mobilisierung unserer Demonstration zu schwächen. Wie auch in der Vergangenheit werden wir als Demo-Orga nicht auf der Artige Provokationen eingehen sondern stellen unseren Output in den Vordergrund, sprich die Demonstration wird zu 100% wie geplant statt finden.

Am 25.5. werdet Ihr die Möglichkeit haben Euch im Anschluss an die Proteste im „Nordpol“ (Münsterstr.99 44145 Dortmund) mit Drinks zu versorgen und den Abend entspannt ausklingen zu lassen. Zudem habt Ihr die Möglichkeit Euch dort Solidarisch mit antifaschistischen Strukturen aus Dortmund zu zeigen und den ein oder anderen Euro für den guten Zweck dort zu lassen. Dort geht es ab 18 Uhr mit dem „After-Demo-Tresen“ los.
Bereits ab 10 Uhr könnt Ihr euch im Black Pigeon über den Tag informieren, etwas Essen und Euch zusammenfinden.

Unterdessen ist die Mobi für unsere Demo in der Heißen Phase, sämtliche Plakate und Sticker sind aufgebraucht (riesiges Dank an den großen Support!), zudem wurden an verschiedenen Orten in der Innenstadt Banner aufgehangen welche auf die Demo hinweisen. Auch fanden mehrere hundert Flyer Ihren Weg in die Hände und Briefkästen der Anwohner*Innen im Kreuzviertel.

Bleibt auf dem laufenden und checkt regelmäßig die Hashtaggs #nonazisdo #d0245 & #do255
Für eine starke Antifa in Dortmund!

PM #1 zur antifaschistischen Demonstration am 24.5.2019

Antifa-Logo
Antifaschist*innen demonstrieren am 24.05. durch das Kreuzviertel

Für den 24. Mai haben Antifa-Gruppen eine Demonstration unter dem Motto „Gegen den Rechtsruck“ durch das Dortmunder Kreuzviertel geplant. Anlass für die Demonstration ist der angekündigten Aufmarsch von Neonazis am darauffolgenden Samstag. Der Startpunkt der Demonstration wird um 18:30 Uhr der Sonnenplatz am S-Bahnhof Möllerbrücke sein.

An diesem Tag wollen wir unsere Kritik an Nationalismus und Rassismus in Deutschland auf die Straße bringen“ erklärt Pablo Fischer, Pressesprecher des antifaschistischen Bündnisses.
Die Demonstration soll eine inhaltliche Ergänzung zu den Gegenprotesten am folgenden Samstag darstellen, wenn sich wieder hunderte Dortmunder*innen dem Naziaufmarsch entgegenstellen werden. „Einmal im Jahr findet eine größere Demonstration von den Neonazis der Partei „Die Rechte“ in Dortmund statt. Uns reicht es nicht, nur dagegen zu sein“, sagt Pablo Fischer und ergänzt: „Wir wollen erstarkten Rassismus und Nationalismus in der deutschen Gesellschaft aufzeigen und den Kampf ansagen. Darum gehen wir schon am Vorabend auf die Straße.“

Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung erreichen Sie die Antifa-Gruppen aus Dortmund unter der E-Mail-Adresse dortmund_mobi@riseup.net

Info-Update #1

Plakate und Sticker sind so gut wie vergriffen und an vielen Stadtteilen Dortmunds wurde kräftig plakatiert! Wenn ihr selbst noch Werbung machen möchtet, könnt ihr unseren Kurzaufruf ausdrucken und verteilen. Auf diesem Blog werden wir euch in den nächsten Tagen weiter mit Informationen und organisatorischen Details versorgen, schaut also regelmäßig rein!

Auch die Mobilisierung für die Aktionen gegen den Naziaufmarsch laufen auf Hochtouren: Bei Blockado gibt es hierzu täglich Informationen, am 19. Mai um 16 Uhr wird zudem ein Blockade- und Aktionstraining angeboten. Die Autonome Antifa 170 nimmt derweil den Aufruf zum Naziaufmarsch inhaltlich auseinander und legt die dahinter stehende Ideologie offen. Im aktuellen Beitrag ‚Neonazi-Phrasendreschen – Meinungsfreiheit und direkte Demokratie von rechts?‘ heißt es beispielsweise: „Reale gesellschaftliche Ungleichheit wird nicht aufgrund/anhand der Verhältnisse, aus denen sie entspringt, kritisiert, sondern wird durch den bösen Willen der „Machthaber*innen“ begründet und dabei auf deren angebliches Handeln personalisierend bezogen. Mit dieser Argumentation bedienen sich die Nazis schon fast lehrbuchartig eines antisemitischen Stereotyps von gierigen, verschwörerischen und über den Maßen einflussreichen Jüd*innen.“ Spannend zu lesen, den erste Teil kann hier gelesen werden.

Auch in der Nachbarstadt Hamm wird ordentlich Werbung gemacht, in diesem Zuge ist ein nettes Foto entstanden.
Vielen Dank an die Antifa Hamm!

Mobi für den 24.05. eingetroffen!

Unser Material für die antifaschistische Vorabend-Demo am 24.05. ist frisch eingetroffen und freut sich verteilt zu werden, be a part of it!

Aktuell findet Ihr welches im Nordpol (Münsterstr.99, 44145 DO) oder dem Black Pigeon (Scharnhorststr. 50, 44147 DO).
Ausserdem findet Ihr hier unseren Kurzaufruf zum selber ausdrucken und verteilen!
Kurzaufruf_25.05.

Mobi_Dortmund_24.05._Antifa

Aufruf zur antifaschistischen Vorabenddemo am 24. Mai

Dem Rechtsruck entgegentreten!

Es ist, als würde man die Uhr danach stellen: Einmal im Jahr trommeln Dortmunder Neonazis ihre KameradInnen zum großen Aufmarsch zusammen, in der Regel aus eher notdürftig begründeten Anlässen. Die in diesem Jahr gegebene zeitliche Nähe des 70. Jahrestags der Verabschiedung des deutschen Grundgesetzes und damit Staatsgründung der Bundesrepublik Deutschland sowie der Europawahl wird daher als terminlicher Glücksfall in der Dortmunder Neonaziszene registriert worden sein, der nun als Aufhänger für den diesjährigen Aufmarsch dient. So will die neonazistische Kleinstpartei ‚Die Rechte‘ am 25. Mai in Dortmund demonstrieren, um zum einen ihrer nationalistisch motivierten Ablehnung der Bundesrepublik Ausdruck zu verleihen und zum anderen einen Abschluss ihres Europawahlkampfes zu inszenieren. Wir werden auch dieses Mal wieder dafür sorgen, dass dieser Versuch nicht störungsfrei bleibt und rufen dazu auf, sich dem Naziaufmarsch in den Weg zu stellen! Zudem wollen wir bereits am 24. Mai am Vorabend demonstrieren, um unsere Kritik an Nationalismus, deutschen Verhältnissen und Neonazis sichtbar zu machen.

‚Die Rechte‘ im antisemitischen Wahlkampf

Die Europawahl ist die erste Wahl, bei der ‚Die Rechte‘ bundesweit antreten kann. Musste man sich zuvor noch in Kommunal- und Landtagswahlkämpfen abmühen, so ergibt sich nun die Möglichkeit, den Fuß aufs europäische Parkett zu setzen. (mehr…)