PM: 350 Personen demonstrieren im Kreuzviertel gegen Neonazis und Rechtsruck

Rund 350 Personen haben am Freitagabend gegen Neonazis und den Rechtsruck in Europa demonstriert. Die Demonstration zog durch das Kreuzviertel bis zur Reinoldikirche in der Innenstadt. Anlass der Demonstration war nicht nur der am 25.05 stattfindende Neonazi-Aufmarsch in Hörde sondern auch eine kritische Auseinandersetzung mit rechten Ideologien.

„Wir haben heute ein deutliches Zeichen gegen Rassismus und Nationalismus gesetzt.“ findet Pablo Fischer, Pressesprecher der Antifa-Gruppen aus Dortmund und ergänzt: „Das war ein guter Auftakt für das Wochenende. Auch morgen werden wir wieder auf der Straße sein und den Neonazis entgegentreten.“. Die Redebeiträge auf der Demonstration thematisierten sowohl die Ideologien der Partei ‘Die Rechte’ als auch den gesamtgesellschaftlichen Rassismus in Deutschland. „Mit unseren Transparenten und Parolen haben wir eine weitreichende Kritik geübt. Wir setzen uns gegen menschenfeindliche Positionen ein, ob sie nun von gefährlichen Neonazis ausgeht oder in der Asylgesetzgebung der Bundesrepublik verankert ist.“ erklärt Pablo Fischer.

Obwohl der Verlauf der Demonstration friedlich war, wurden nach dem Ende der Demonstration an der Reinoldikirche aus unerkennbaren Gründen noch zwei Demoteilnehmer*innen von der Polizei kurzzeitig festgehalten. “Nach dieser friedlichen Demonstration war dies aus unserer Sicht eine unnötige Provokation der Polizei”, stellt Pablo Fischer fest. “Es haben sich keine Straftaten ereignet, die das Eingreifen und Festsetzen von Personen notwendig gemacht hätten”.

Für Rückfragen zu dieser Pressemitteilung erreichen Sie die Antifa-Gruppen aus Dortmund unter der E-Mail-Adresse dortmund_mobi@riseup.net

Foto: © PM Cheung


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