„Blut muss fliessen“ Filmvorführung am 29.04.

Das Bündnis „Dortmund Nazifrei“ zeigt im Vorfeld zum 1.Mai den Film „Blut muss fliessen“.
Gezeigt wird der Film um 19:30 Uhr im Fritz-Henßler-Haus. Außerdem nimmt sich das Bündnis Dortmund Nazifrei vor, am Abend noch über Gegenaktivitäten zum mittlerweile erlaubten Naziaufmarsch zu informieren.

„Blut muss fließen“

Undercover unter Nazis

Der Sänger grölt Gewaltparolen, die Neonazis toben und die Arme gehen hoch zum Hitlergruß: Als Thomas Kuban zum ersten Mal ein Rechtsrock – Konzert mit versteckter Kamera dreht, ermöglicht er Einblicke in eine Jugendszene, in die sich kaum ein Außenstehender hineinwagt. Sechs Jahre später hat er rund vierzig Undercover-Drehs hinter sich, auch in Ländern jenseits deutscher Grenzen. Ein Lied begegnet ihm auf seiner „Konzerttournee“ immer wieder: „Blut muss fl ießen knüppelhageldick, wir scheißen auf die Freiheit dieser Judenrepublik…“. Hochbrisant ist das Material, das Thomas Kuban im Lauf der Jahre zusammengetragen hat – einzigartig in Europa,wahrscheinlich sogar weltweit.

Mit Rechtsrock junge Menschen zu ködern und zu radikalisieren – diese „Masche“ zieht bei erschreckend vielen jungen Menschen. Längst hat sich rund um die Musikveranstaltungen auch ein blühender Markt entwickelt: CD’s der einschlägigen Bands werden in Eigenregie produziert und in Szeneläden oder über das Internet verkauft. Mit rechtsextremen Merchandising – Artikeln ist das nicht anders. Auf diese Weise wird zugleich Geld für die Expansion der „Bewegung“ generiert.

Im Anschluss an diesen Film besteht die Möglichkeit mit dem Autor Peter Ohlendorf zu sprechen.

Wir wollen diese Filmvorführung auch dazu nutzen über den anstehenden Aufmarsch der Nazis in Dortmund am 01. Mai und die geplanten Aktionen dagegen, zu informieren.

Hier gibt es die Einladung, die ihr gerne weiterverteilen könnt. blutmussfliessenNeu

Ach ja und für ungebetene Gäste noch dieser Hinweis:
Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen,die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören, der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.