Bis zum nächsten mal. Dortmund.blogsport.de Inaktiv

Der 1. Mai 2017 ist vorbei, und die Homepage dortmund.blogsport.de wird bis zur nächsten Mobilisierung inaktiv. Wir bedanken uns bei allen, die mit uns zu den Aktionen mobilisiert, Anreisetreffpunkte organisiert, Marten-Süd blockiert und gegen Nazis demonstriert haben. Ein besonderer Dank geht an die Menschen, die uns mit ihrer Arbeit unterstützen, sei es als Ermittlungssausschuss, als Demosanitäter oder mit Live-Berichterstattung von der Straße. Den Menschen, die von den Polizeiübergriffen auf unsere Demo betroffen waren, wünschen wir eine schnelle Genesung.

Aktuelle Infos zu Aktionen gegen Neonazis in Dortmund findet ihr hier:

Erfolgreiche Blockade und große Demonstration im Dortmunder Westen

Trotz Regen war es heute ein guter Tag für die antifaschistischen Kräfte in Dortmund. Der Naziaufmarsch musste dank einer Blockade an der S-Bahn-Station Marten-Süd umgeleitet werden und begann erst mit einiger Verspätung. Lest den Bericht zum Tag bei BlockaDO.info

Wagenburg für 40 Neonazis in der Nordstadt

Etwa 40 Neonazis hielten heute unter massivem Polizeischutz eine Kundgebung in der Nordstadt ab. Massive Absperrmaßnahmen der Polizei schon Stunden vorher.

Etwa 200 Gegendemonstrant*innen hatten sich schließlich eingefunden, um gegen die neuerliche Nazikundgebung zu demonstrieren. Ihnen stand ein Polizeiaufgebot gegenüber, dass auch für Dortmunder Verhältnisse außergewöhnlich ist. (mehr…)

Letzte Infos

Letzte Infos zum 1. Mai

Morgen ist es so weit, wir stellen uns gemeinsam den Neonazis entgegen. Keine Homezone für Nazis! Hier die letzten Infos:
Treffpunkte | Infos am Tag | Ermittlungsausschuss | Die Nazis | Wie bereite ich mich vor? (mehr…)

Auftakt ins Maiwochenende – Nazi-Wanderzirkus in Westerfilde

Das Wochenende vor dem 1. Mai hat mit Protesten gegen eine Nazikundgebung in Dortmund-Westerfilde begonnen. Die Kundgebung der Partei „Die Rechte“ ging im Protest von Anwohner*innen und angereisten Antifaschist*innen unter. (mehr…)

Parkfest, Vorabenddemo und Demo gegen Nazis – Der 1. Mai steht vor der Tür

Der 1. Mai steht vor der Tür und in Dortmund ist einiges Los. Neben unseren Aktionen gegen den Naziaufmarsch findet am Samstag ein Anarchistisches Parkfest statt, am Sonntag gibt es eine Linksradikale Vorabenddemo in Bochum. Schon am Freitag Abend gehen wir in Dortmund-Westerfilde gegen eine Kundgebung der Neonazis auf die Straße. Mit diesem Artikel wollen wir euch einen Überblick geben und mit den wichtigsten Infos versorgen.
Update 28.04.: Kundgebungen gegen Nazis am Sonntag in der Nordstadt und am Montag am Hauptbahnhof. (mehr…)

Demonstration und Treffpunkt am 1. Mai

Gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai hat das Bündnis BlockaDO eine Demonstration in Dortmund-Germania angemeldet. In dem westlichen Vorort von Dortmund wollen die Neonazis ihren Aufmarsch abhalten.

Wir rufen dazu auf, zum Anreisetreffpunkt für die Demonstration – 13.30 Uhr S-Bahnhof Dortmund Stadthaus – zu kommen. Wie stellen uns dem Naziaufmarsch in den Weg!

Aufruf: Keine Homezone für Nazis

Am 1. Mai wollen Neonazis der Partei “Die Rechte” durch Dortmunder Vororte marschieren. Am Kampftag der Arbeiter*innenbewegung wollen sie ihre völkische und rassistische Hetze auf die Straße tragen. Antifaschistische Gruppen aus NRW rufen dazu auf, dem Aufmarsch der Neonazis entgegenzutreten.

Im Rechtsruck, der seit einiger Zeit durchs Land geht, hat es die Partei “Die Rechte” trotz ihres Namens nicht in die Position der parlamentarischen Vertretung der Wutbürger*innen und Rassist*innen geschafft. Diese Rolle übernimmt, sehr zum Ärger der Dorstfelder Neonazis, die AfD. Die Rechte hat deshalb seit einiger Zeit ihre Offensive im Kampf um die Stimmen der Flüchtlingsfeind*innen zurückgefahren und ist zu alten Handlungsmustern zurückgekehrt: Gewalt gegen politische Gegner*innen. Hier entwickeln sie eine Gefährlichkeit, die sie an der Wahlurne aufgrund ihrer gesellschaftlichen Ausgrenzung nicht erreichen. (mehr…)

Umbau – Archiv – Weiter geht’s

Alter Blog, neue Kampagne. Mal wieder wechselt dortmund.blogsport.de sein Gesicht und wird in den kommenden Wochen die Homepage für die Mobilisierung gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai 2017.

Die Beiträge zur Demo „TEN YEARS LATER…“ und anderen früheren Antifademos in Dortmund findet ihr in unserem Archiv. Der Aufruf, der Pressespiegel und das Material der Kampagne von 2015 bleiben natürlich ebenfalls erhalten.

Pressemitteilung zur antifaschistischen Demonstration

Im folgenden dokumentieren wir unsere Pressemitteilung zur heutigen Demonstration. Ein ausführlicher Bericht sowie eine Auswertung folgt in den nächsten Tagen.

10 Jahre nach dem Mord an Thomas Schulz – Polizei verhindert Protest im Stadtkern von Dorstfeld

Die angemeldete Demonstration der „Antifaschistischen Union Dortmund“ (AUDO) für den 28.03.2015 durch den Stadtkern des Dortmunder Stadtteils Dorstfeld ist trotz vorheriger Genehmigung nicht möglich gewesen. Die Polizei untersagte spontan die kooperierte Route und verhinderte damit Protest in Dorstfeld. Der zuständige Einsatzleiter änderte dabei vor Ort den offiziellen Auflagebescheid per Hand.

Ein zeitgleich stattfindender Aufmarsch der Partei „Die Rechte“ durfte durch die Dortmunder Innenstadt zum Westfalenstadion ziehen um dort ein RechtsRock-Konzert abzuhalten.

„Es ist ein unglaublicher Skandal: Die Polizei ändert willkürlich eine angemeldete Demonstration zum Gedenken an Opfer rechter Gewalt und lässt auf der anderen Seite ein ganzes Stadtviertel abriegeln, um Neonazis einen Aufmarsch zu ermöglichen. Die Einsatzführung hat aus unserer Sicht damit ein politisches Statement abgegeben“, kritisierte Michael Laskowiak, Pressesprecher der AUDO. Zudem unterstützt die Polizei so den Anspruch der Neonazis, dass Dorstfeld ihr Stadtteil sei, wenn sie dort antifaschistischen Protest verhindert.

Während der Demonstration versuchte die Polizei immer wieder die Demo zu provozieren und die Situation eskalieren zu lassen. Dabei erwies sich die aus Bayern herbeigezogene Spezialeinheit „USK“ als besonders effektiv. Die Demonstration, welche mit 1500 Teilnehmern gut besucht war, sah sich immer wieder Angriffen der Polizei ausgesetzt. Zuletzt kesselte die Polizei die gesamte Demonstration, um verdachtsunabhängige Personenkontrollen durchzuführen. Gegen einen Mann, der auf der
Demonstrationsstrecke aus seinem Fenster hinaus den Hitlergruß zeigte, unternahm die Polizei hingegen nichts.

„Das an einem Tag wie dem 28. März die Polizei in Dortmund antifaschistische Demonstrationen dermaßen behindert und gleichzeitig gewaltbereiten Neonazis und Hooligans durch Gewalteinsätze ein Konzert ermöglicht, ist unfassbar. Für Außenstehende hat die Stadt Dortmund heute ihren Ruf als Nazihochburg dank der Polizei gefestigt“, resümiert Laskowiak.